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Focus online 22. Febr. 2018 

 

Kriminalstatistik 2017 für das Polizeipräsidium Südosthessen

 

Polizeipräsident Roland Ullmann erläutert die Kriminalstatistik 2017 für das Polizeipräsidium Südosthessen Südosthessen bleibt sicher - Straftatenaufkommen auf niedrigstem Stand - Aufklärungsquote auf höchstem Wert - Wohnungseinbrüche auf niedrigstem Stand (hf) "Die Kriminalstatistik für den Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen weist es aus: Die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Kreis Offenbach sowie in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis leben in einer sicheren Region! Das Straftatenaufkommen erreichte mit 45.131 registrierten Delikten den tiefsten Stand seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen - es sank gegenüber dem Vorjahr deutlich um -2.238 Fälle (-4,7 Prozent).

 

Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte auf den bislang höchsten Wert von 64,2 Prozent. Somit konnten wir die Erfolgsgeschichte des Polizeipräsidiums Südosthessen auch im Jahr 2017 fortschreiben", charakterisierte Polizeipräsident Roland Ullmann die beiden wesentlichen Kennzahlen im Rahmen der Veröffentlichung der Kriminalstatistik 2017. "Noch deutlicher zeigt die Betrachtung über einen langen Zeitraum, wie sich die Kriminalität entwickelt hat: Vor 13 Jahren registrierten wir mit 64.221 Straftaten den höchsten Wert in den Annalen des Polizeipräsidiums Südosthessen und damit über 19.000 Straftaten (42,3 %) mehr als im aktuellen Jahr. Diese Entwicklung ist mir besonders wichtig, da grundsätzlich jede Straftat auch für ein Opfer steht", führte Ullmann weiter aus. "Seinerzeit registrierten wir täglich 176 Straftaten - aktuell sind es 124 pro Tag und somit täglich 52 Opfer weniger." Im gleichen Zeitraum konnten wir die Aufklärungsquote von 45,4 Prozent im Jahre 2004 auf gegenwärtige 64,2 Prozent heben - eine Steigerung von 18,8 Prozentpunkten. Fast zwei Drittel aller Straftaten wurden im Jahre 2017 geklärt." Die Häufigkeitszahl (Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt im Hessendurchschnitt bei 6.046. Für das Polizeipräsidium Südosthessen beträgt die Häufigkeitszahl 5.009 (Vorjahr: 5.364) - somit liegt die hiesige Region abermals deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Auch dies ist ein Beleg dafür, dass die Menschen hier in einer sicheren Region leben.

 

Regional zeigt sich die Entwicklung der Fallzahlen unterschiedlich: Während die Fallzahlen im Kreis Offenbach (-1.302 Fälle, entspricht -7,7 Prozent), in der Stadt Hanau (-635 Fälle, entspricht -8,0 Prozent) und im übrigen Main-Kinzig-Kreis (-681 Fälle, entspricht -6,2 Prozent) stark gesunken sind, war für die Stadt Offenbach (380 Fälle, entspricht 3,3 Prozent) ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote stieg in allen Regionen auf neue Rekordmarken seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen im Jahre 2001. Die Entwicklung stellt sich in den regionalen Bereichen wie folgt dar: Stadt Offenbach: Leichter Anstieg der Fallzahlen von 11.607 auf nunmehr 11.987 (380 Fälle, 3,3%) und damit auf den historisch zweittiefsten Stand. Erneute Rekordaufklärungsquote mit einem klaren Anstieg um 4,7%-Punkte auf 70,1% (Vergleich 2007: 55,2%).

 

Der Fallzahlenanstieg in Offenbach resultiert in der Masse aus einem erhöhten Aufkommen an "Erschleichen von Leistungen", dem sogenannten "Schwarzfahren". Hier wurden für das aktuelle Jahr 1.410 Delikte (Vorjahr: 902) und somit 508 Fälle mehr ( 56,3 Prozent) erfasst. Kreis Offenbach: Starker Rückgang der Fallzahlen von 16.811 um -1.302 Delikte (-7,7%) auf 15.509 und damit auf den niedrigsten Wert - und erstmals unter 16.000. Historisch höchste Aufklärungsquote mit einem Anstieg um 2,7%-Punkte auf 60,2% (Vergleich 2007: 47,2%). Stadt Hanau: Starke Abnahme der Fallzahlen um -635 Delikte (-8,0% - damit prozentual der stärkste Rückgang in den Regionen) auf 7.275 Delikte - historischer Tiefstwert. (Grafik 1.3) Erneute Verbesserung der Aufklärungsquote von 65,2% auf den Rekordwert von 66,3% (plus 1,1 Prozentpunkte; Vergleich 2007: 51,1%). Main-Kinzig-Kreis (ohne Hanau): Starke Abnahme der Kriminalitätsbelastung auf den Tiefststand von 10.360 Delikten, somit eine spürbare Senkung um -681 Delikte (-6,2%). Erneut Anstieg der Aufklärungsquote auf den Rekordwert von nunmehr 62,0% ( 1,0%-Punkte Steigerung, Vergleich 2007: 52,4%).

 

"Nie zuvor war der Sicherheitsstandard für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region auf einem höherem Niveau, wie den Zahlen der Kriminalstatistik für das Jahr 2017 zu entnehmen ist", analysierte Polizeipräsident Roland Ullmann die aktuellen Zahlen. Das Gesamtaufkommen der Straftaten sank um -4,7 Prozent (-2.238 Straftaten) auf den niedrigsten je registrierten Stand; die Aufklärungsquote stieg deutlich um 2,7%-Punkte auf das historische Hoch von 64,2%! Die Gewaltkriminalität ist auf dem zweitniedrigsten Stand und Einbrüche in Wohnungen, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders treffen, sind auf dem niedrigsten Stand seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen im Jahre 2001. Maßgeblich für den Rückgang der Fallzahlen um -2.238 Delikte im vergangenen Jahr waren die deutliche Abnahme bei Diebstahlsdelikten (-2.397) insgesamt, darunter der "einfache" Diebstahl (-1.188) und der "schwere" Diebstahl (-1.209), davon wiederum Einbruch in Wohnungen (-444) sowie eine Verringerung der Vermögens- und Fälschungsdelikte (-626). Deutlich messbare Anstiege gab es hingegen bei den "Kontrolldelikten" wie Erschleichen von Leistungen mit einem Zuwachs von 728 Delikten und Rauschgiftdelikten mit einem Mehr von 515 Fällen.

In den einzelnen Deliktsbereichen zeigten sich folgende Entwicklungen:

 

- Wohnungseinbrüche nahmen um -444 Fälle auf Tiefststand ab. Die Aufklärungsquote stieg auf die neue Rekordmarke von 27,0%. - Pkw-Aufbrüche sanken um -261 Delikte auf den zweitgeringsten Wert seit Bestehen des PP SOH. Die Aufklärungsquote explodierte förmlich auf die Rekordmarke von 49,6%. - Der Betrug sank um -777 Delikte auf den zweitgeringsten Wert seit Bestehen des PP SOH. Die Aufklärungsquote beim Betrug stieg erneut auf Rekordwert von 90,5%. - Der Fahrraddiebstahl sank um -387 Delikte auf den zweitgeringsten Wert; die AQ sank auf 7,8%. - Die Sachbeschädigung sank um -87 Delikte auf Tiefstwert, bleibt aber mit 4.188 Delikten das fallzahlenstärkste Einzeldelikt. Die AQ stieg auf 23,7%. - Der Straßenraub nahm um 30 Delikte zu und liegt nun auf dem zweittiefsten Stand seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen, die Aufklärungsquote stieg auf 52,0% - das ist historischer Höchstwert. - Körperverletzungsdelikte im öffentlichen Raum stiegen - nach neun Abnahmen in Folge - um 18 Delikte. Die Aufklärungsquote stieg auf hohe 81,6%. - Geschäftseinbrüche stiegen um 6 Delikte an (zweittiefster Wert seit Bestehen des PP SOH) bei einer Rekordaufklärung von 26,9%.

 

Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach/news aktuell

 

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19.05.2017     CDU DEUTSCHLAND

Ausreisepflicht durchsetzen, Abschiebungen erleichtern!

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Einbruchdiebstähle

 

Peter Tauber begrüßt härtere Strafen für Einbruchsdelikte

 

Einbruchsdelikte sollen künftig deutlich härter bestraft werden – eine entsprechende Gesetzesänderung hat das Bundeskabinett jetzt auf den Weg gebracht. Bislang bewegt sich der Strafrahmen bei sechs Monaten bis zehn Jahren, bei „minderschweren Fällen“, liegt die untere Strafgrenze bei drei Monaten. Künftig wird die Mindeststrafe auf ein Jahr festgesetzt, in besonders schweren Fällen drohen den Tätern bis zu zehn Jahre Haft. Der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Peter Tauber begrüßt die Gesetzesverschärfung, die darüber hinaus unter bestimmten Bedingungen auch den Einsatz der Vorratsdatenspeicherung bei der Aufklärung von Einbrüchen erlaubt.

 

Tauber: „Durch die neuen technischen Möglichkeiten versetzen wir die Ermittlungsbehörden in die Lage, den Verbrechern schneller auf die Spur zu kommen und Wiederholungs- und Serienstraftaten zu verhindern.“ Das Heraufsetzen der Mindeststrafe soll dazu führen, dass insgesamt weniger Ermittlungsverfahren in „minderschweren Fällen“ frühzeitig eingestellt werden; zudem setzt die Union auf einen erhöhten Abschreckungseffekt.

 

 

„Die Union ist und bleibt die Partei der Inneren Sicherheit und engagiert sich aktiv für den Schutz der Bürger. Ein auf den ersten Blick simpler Wohnungseinbruch kann für die Betroffenen zu einem traumatischen Erlebnis werden und über Jahre hinweg tiefe Spuren hinterlassen. Wer derart rabiat in die Privatsphäre anderer eindringt, der muss die Konsequenzen seines Handelns mit aller Härte und möglichst zeitnah zu spüren bekommen“, betont Tauber.

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Gemeindeverband Sinntal 


Wir freuen uns sehr , dass der Staatssekretär im Verkehrsministerium,

 

Herr Rainer Bomba 

 

am Mittwoch, den 24. Mai 2017 um 19.30 Uhr 

im Landgasthof Joßgrund in Jossa 

 

zum Thema

 

Mobilität der Zukunft 

digital, vernetzt und nachhaltig

 

zu uns sprechen wird.

 

Saisonales Angebot der Küche: Spargel mit kleinem Putenschnitzel 

 

Wir laden herzlich ein