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Bad Orb, 10.08.2022
PRESSEMITTEILUNG:

Unternehmensbesuch bei „De Beer Breidenbach“

Landtagsabgeordneter Michael Reul zu Gast in Linsengericht


Der Landtagsabgeordnete Michael Reul (CDU) war gemeinsam mit Kreisausschussmitglied Uwe
Häuser (CDU) in Linsengericht zu Gast bei der Firma „De Beer Breidenbach“, einem
Spritzgussunternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Weichkunststoffen spezialisiert hat. Durch das Unternehmen führten sie der ehemalige Eigentümer Wolfgang Breidenbach sowie der aktuelle Prokurist Herbert Prisching.


Reul und Häuser bekamen einen Einblick in den innerorts gelegenen Standort, an dem derzeit 85
Mitarbeiter beschäftigt sind, sowie den aktuell in der Entwicklung befindlichen Neubau außerorts im
Gebiet „Am Weinberg“. Mit der Firmenerweiterung in Linsengericht hat das Unternehmen ein
deutliches Bekenntnis zum Standort und zur Gemeinde abgegeben und auch im Hinblick auf einen
nachhaltigen Klimaschutz Maßstäbe gesetzt. So werde das neue Unternehmensgebäude zu 100%
CO²-neutral sein und somit keine fossilen Brennstoffe im Betrieb eingesetzt. Von zentraler
Bedeutung seien hierbei unter anderem der Einsatz von Wärmerückgewinnungselementen sowie die Installation von PV-Anlagen auf der gesamten Dachfläche des Neubaus.


Es sei das Selbstverständnis der Firma, so die Unternehmensvertreter, ein Linsengerichter
Unternehmen zu sein und gerne bringe man sich in der Gemeinde ein. Bei der Firmenerweiterung
achtet das Unternehmen daher auch besonders darauf, Dienstleister aus der Region einzusetzen.

Im anschließenden Gespräch, an dem auch Geschäftsführerin Wilma Koolen-Hermkens teilnahm,
wurde über die Arbeit des Unternehmens sowie aktuelle Herausforderungen gesprochen. Zunächst
sah man sich in den letzten Jahren mit Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie
konfrontiert. In jüngster Zeit sind die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf dem Rohstoffmarkt
spürbar geworden. Mehrere hundert Prozent sind die Rohstoffpreise mittlerweile teilweise gestiegen.
Grundsätzlich stellt auch der Fachkräftemangel ein Problem für das Unternehmen dar. So gestaltet
es sich teilweise etwa schwierig, Auszubildende zu finden.

 

Michael Reul bedankte sich für die Möglichkeit, das Unternehmen besuchen zu können und einen

Einblick in die Arbeit zu erhalten. Reul abschließend: „Es ist toll zu sehen, was hier in Linsengericht
vom Unternehmen ‚De Beer Breidenbach‘ geleistet wird. Besonders freut mich, dass im Zuge des
Unternehmens-Neubaus der Klimaschutz eine wesentliche Rolle spielt und darüber hinaus natürlich
das deutliche Bekenntnis zur Region mit der ortsnahen Firmenerweiterung. Mittelständische
Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und von besonderer Bedeutung gerade im
ländlichen Raum. Es ist daher wichtig, dass die Unternehmen sich hier weiterentwickeln können und
somit regionale Arbeitsplätze erhalten und auch neue geschaffen werden.

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Mail-Nachricht von der IHK Gelnhausen                                       vom 10. Aug. 2022

 

IHK bleibt vom Internet getrennt 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine Status-Mitteilung der IHK in Hanau zum Cyberangriff, der die deutsche IHK-Organisation getroffen hat. Damit die Unternehmen arbeitsfähig bleiben und zum Beispiel ex- oder importieren können und damit das Angebot rund um die Aus- und Weiterbildung im Main-Kinzig-Kreis auch in der Sommerzeit keinen Schaden nimmt, hat die IHK kurzfristig eine Not-Internetseite erstellt. Sie finden diese Seite unter der URL www.ihk-hu.de.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der folgenden Pressemitteilung. Über eine Veröffentlichung in Ihrem Medium wären wir sehr dankbar.

Freundliche Grüße

Achim Knips

Abt. Öffentlichkeitsarbeit

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

 

Text Mitteilung:

Die IHK bleibt weiter offline – vorerst

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern weist darauf hin, dass die Untersuchungen rund um die mögliche Cyberattacke auf die IT-Systeme der deutschen IHK-Organisation andauern. Die Datenverarbeitungsgesellschaft der IHKs arbeitet dazu intensiv mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und den Ermittlungsbehörden zusammen. Die „Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen“ hat die polizeilichen Ermittlungen übernommen.

Um möglichen Schaden zu vermeiden und um Datensicherheit zu gewährleisten, wird derzeit sehr sorgfältig daran gearbeitet, die IT-Systeme nach intensiven Prüfungen wieder online zu stellen. Hierbei steht selbstverständlich die Sicherheit im Mittelpunkt. Die deutschen IHKs und der DIHK sind für ihre Mitglieder und weitere Kunden in der Zwischenzeit telefonisch zu den Geschäftszeiten erreichbar.

Die Telefonnummern und Adressen der deutschen IHKs finden die Unternehmen auf der DIHK-Website unter www.dihk.de. Die Ansprechpartner in der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern listet der folgende Wegweiser auf. Er ist unter www.ihk-hu.de zu finden.

 

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Bund gegen BayernStreit um TÜV-Bewertung von AKW in Bayern

Stand: 06.08.2022 15:47 Uhr

Soll ein bayerisches AKW weiterlaufen? Technisch möglich, meint der TÜV Süd. Das Bundesumweltministerium sieht jedoch gravierende Mängel in der Bewertung. Bayerns Umweltministerium weist das zurück.

Der Streit zwischen dem Bund und Bayern um einen möglichen Weiterbetrieb eines Atomkraftwerkes und der potenziellen Wiederinbetriebnahme eines weiteren in Bayern geht in die nächste Runde: Bayerns Umweltministerium wies die vorangegangene Kritik des Bundesumweltministeriums an einer TÜV-Bewertung zweier bayerischer Atomkraftwerke zurück.

"TÜV Süd ist einer der renommiertesten Experten"

Ein Sprecher des Ministeriums sagte dazu: "Der TÜV Süd ist einer der renommiertesten und mit Fragen der Kernkraft am besten vertrauten Experten." Bei der Bewertung zentraler und entscheidender Fragen solle auf die bestmögliche Expertise zurückgegriffen werden.

Deshalb habe das Ministerium "sowohl ein sicherheitstechnisches als auch ein Rechts-Gutachten" in Auftrag gegeben. Sicherheitsbedenken stünden demnach "einer befristeten Laufzeitverlängerung nicht entgegen", fügte der Sprecher hinzu.

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Debatte über Laufzeitverlängerung

Scholz erwägt längere AKW-Nutzung

 

Tagesschau.de Stand: 03.08.2022 16:23 Uhr

Nachdem die FDP längere AKW-Laufzeiten mit Blick auf die Gas-Krise gefordert hatte, erwägt Bundeskanzler Scholz nun auch eine etwas längere Nutzung der Atomkraft. Umweltschützer warnten derweil, dass die Debatte die Energiewende blockiere. Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich offen gezeigt für längere Laufzeiten der letzten drei Atomkraftwerke, die in Deutschland noch am Netz sind. Mit Blick auf die Gas-Krise sagte Scholz, die Kraftwerke seien zwar "ausschließlich relevant für die Stromproduktion und nur für einen kleinen Teil davon". Trotzdem "kann das Sinn machen", sagte der SPD-Politiker. Eigentlich soll der Betrieb der Atommeiler zum Jahresende eingestellt werden.

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Gaspreise im Herbst und Winter – auf was sollten sich Unternehmen einstellen?

                                                                                                            18. Juli 2022 

 

Vergangene Woche bot die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen kostenfreien Online-Vortrag zur Entwicklung auf den Gas- und Strommärkten an. Die Vorträge von Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau GmbH, und Alois Blos, Bereichsleiter Vertrieb im gleichen Unternehmen, sowie von Matthias Hube, Leiter des Uniper-Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg, erklärten den Rahmen der Gasmangellage in Deutschland und welche Folgen sich daraus für die Unternehmen ergeben. Um es gleich zu berichten: Die Vorträge brachten keine Entwarnung. Zwar werden die Gasliefermen­gen nach Deutschland nicht vollends versiegen, sie sind aber so stark reduziert, dass zwangsläufig die Preise stark steigen. Zu erwarten sind Erhöhungen um den Faktor vier bei den Gaspreisen – und das mindestens bis Ende 2023.

 

Viele Unternehmen versuchen, durch Ausweichreaktionen die steigenden Kosten zu vermeiden. Ähnlich werden auch viele private Haushalte vorgehen. Doch der Umstieg von Gas aus Strom wird die Strompreise ebenfalls steigen lassen, vermutlich um das Dreifache und das ebenfalls bis Ende 2023. „Energie wird sehr teuer, weitere Preissteigerungen sind nicht auszuschließen. Wir haben noch erhebliche Risiken im Markt“, warnte Alois Blos. Die online anwesenden Unternehmer und Geschäftsführer teilten diese Befürchtung. „Das Preisniveau von 2021 werden wir über viele Jahre weder bei Gas noch bei Strom wieder erreichen“, re­sü­mierte Moderator und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde.

 

Auf reges Interesse bei den Unternehmen trafen auch die Informationen zu den „Alarmstufen“ des nationalen Notfallplan Gas und zu aktuellen Gesetzgebungsverfahren, wie beispielsweise die Änderungen im Energiesicherungsgesetz zum „Brennstoffwechsel“.

 

Die IHK bittet Unternehmen, die eine Umstellung des Brennstoffes für ihre Anlagen planen und Schwierigkeiten bei der anstehenden Genehmigung bekommen, sich zeitnah bei ihr zu melden. Die IHK will bei den Folgevorträgen auch konkrete Anwendungsfälle aufzeigen und die Politik darüber informieren, wo überflüssige Bürokratie bei Genehmigungsverfahren die Umstellungen erschweren.

 

 

Weitere Fachvorträge zum Thema sind in Vorbereitung. Ansprechpartner ist Alexander Savelsberg, Tel. 06181 9290-8810, E-Mail a.savelsberg@hanau.ihk.de.

 

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Wiesbaden, 11.07.2022

 

 
Liebe Mitglieder der CDU Hessen,
 
würdevolles Altern und Pflege sind zentrale Themen unserer Gesellschaft. Mittlerweile gibt es sehr viele Möglichkeiten, die es älteren Menschen erlauben, den Lebensabend zu Hause zu verbringen – selbst dann, wenn eine Pflegebedürftigkeit vorliegt oder Unterstützung im Alltag benötigt wird. Häufig helfen Angehörige mit oder übernehmen sogar die häusliche Pflege – neben Beruf und Kindern oft eine hohe Belastung. Auch die stationäre Pflege steht vor Herausforderungen, die jetzt und in Zukunft verstärkt angepackt werden müssen.
 
In unserem digitalen Diskussionsformat „Gemeinsam über morgen sprechen“ möchten wir dieses wichtige Thema aufgreifen. Unsere Sprecherin für Pflegepolitik, Frau Petra Müller-Klepper MdL, möchte gemeinsam mit Ihnen sowie Frau Prof. Dr. Barbara Klein (Sprecherin des Forschungszentrums FUTURE AGING & Dekanin des Fachbereichs 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, Frankfurt UAS) und Herrn Paul Weimann (Landesvorsitzender VdK) über aktuelle Herausforderungen in der Pflege und zukunftsfähige Lösungen sprechen in „Gemeinsam über morgen sprechen: Pflege im Fokus!“.
 
Wir laden Sie herzlich zu unserer digitalen Veranstaltung am Montag, den 18. Juli 2022, ab 18:30 Uhr über Webex ein.
 
Unter dem folgenden Link können Sie sich ganz einfach für das digitale Veranstaltungsformat anmelden:
https://www.cdu-fraktion-hessen.de/formulare/pflege/
 
 
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
 
 
Kontakt:
CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Tel.: 0611 - 350 534
Fax: 0611 - 350 552
cdu-fraktion@ltg.hessen.de
 
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Impressum

Dienstanbieter dieser E-Mail ist die CDU Hessen
im Auftrag der CDU-Landtagsfraktion Hessen
Inhaltlich Verantwortlicher ist Generalsekretär Manfred Pentz MdL.
 
CDU Hessen
Alfred Dregger-Haus
Frankfurter Straße 6 - 65189 Wiesbaden
Telefon: 0611-1665 0
E-Mail: info@cdu-hessen.de

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Atomkraftwerke könnten weiterbetrieben werden

 

Michael Bröcker, der renommierte Chefredakteur bei Media Pioneer, erklärt in der Maischberger-Sendung vom 22. Juni 2022, dass die derzeitigen deutschen AKWs  sinnvoll weiterbetrieben werden könnten. Gegenteilige Aussagen und deren Begründungen seien falsch.  Die Firma Westinghouse, USA  habe  festgestellt, dass sie die Lieferung von Brennstäben für die deutschen Atomkraftwerke sicherstellen könne.  Zum Thema Personal:  Das derzeitige Personal der Atomkraftwerke soll nach Schließung der AKWs in Vorruhestand geschickt werden.  Es sei aber auch möglich,  mit entsprechend geänderten und verbesserten Arbeitsverträgen auch zukünftig das AKW-Personal für die Tätigkeit am bisherigen Arbeitsplatz einzusetzen.

 

Die Aussage von Friedrich Merz und vielen Unionspolitikern,  dass die deutschen Atomkraftwerke  zur Sicherung der Energieversorgung für einen überschaubaren Zeitraum weiterbetrieben werden sollten, wird durch die genannten Fakten gestützt. Wirtschaftsminister Habbeck  verweist immer wieder auf fehlende Brennstäbe und fehlendes Personal, was dem Faktencheck nicht entspricht.

Auch das Argument, dass nur 11 % des Erdgases für Stromerzeugung benutzt wird und damit durch Atomkraft keine Gaseinsparung in diesem Bereich erreicht werden kann, ist nicht relevant. Denn mit Atomstrom, der zusätzlich zur Verfügung stehen würde, könnten z. B.  Zusatzheizgeräte mit Strom versorgt werden, was zur Reduzierung des Gasverbrauches führen würde, der im Winter überwiegend zur Gebäudeheizung genutzt wird.  Mit Nachtspeicherheizgeräten könnte der Einsatz des Atomstroms noch optimiert werden. 

 

Aber auch außerhalb der Heizperiode ist Atomstrom gut einsetzbar. Da der Strombedarf z. B. durch Elektroautos steigt, wird der Anteil des Grundlaststromes insgesamt vermutlich sowieso höher werden. Im ungünstigsten Fall könnte man mit  Atomstrom Wasserstoff  herstellen, der zukünftig eine stärkere Rolle als Kraftstoff spielen wird und bei entsprechender Aufbereitung auch  als Erdgasbeimischung verwendet werden kann.  

 

Auch wenn die Leistung von Atomkraftwerken nicht so einfach reguliert werden kann, wie bei Gaskraftwerken, ist Atomstrom sehr nützlich einsetzbar und sollte noch wenigstens drei bis vier Jahre genutzt werden. Man sollte auch nicht vergessen, dass der Atomstrom aus  den noch aktiven Kraftwerken in jedem Fall klimafreundlicher ist, als der Kohlestrom, da sich am Rückbauaufwand der Atomkraftwerke nichts ändern würde.  

 

                                                                                                             Köln/Berlin, 23. Juni 2022

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Hochqualifiziert, leistungsstark und innovativ im Vogelsberg

Landtagsabgeordneter Michael Reul und CDU-Birstein besuchen Maschinenfabrik


Seit 75 Jahren engagiert sich die Maschinenfabrik Wüstwillenroth GmbH in Birstein.

Seit 2008 leiten Heiner und Thomas Zinser das innovative Unternehmen im hessischen Vogelsberg, das sich mit einem Team von hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kompetent in mehreren Branchen, wie zum Beispiel dem Maschinenbau, dem Anlagenbau, der Auto- und Luftfahrtindustrie sowie der Textilindustrie ebenso engagiert, wie für die Bereiche der Medizintechnik, des Energiesektors und des Amaturenbaus.

 

Anlässlich eines Unternehmen-Rundgangs stellte der Geschäftsführer der Maschinenfabrik Wüstwillenroth GmbH, Thomas Zinser, dem heimischen Landtagsabgeordneten Michael Reul (CDU) sowie Vertretern der Birsteiner CDU die Produktionsstätten in Wüstwillenroth vor und ging auf Fragen der Gäste ein. Dabei erfuhren die Besucher, dass das Unternehmen auf der Basis einer hochmodernen technologischen Infrastruktur qualitativ hochwertige Lösungen für die internationale Kundschaft erarbeitet.

 

Im Gespräch mit dem direkt gewählten Landtagsabgeordneten Michael Reul (CDU) sowie mit Vertretern der CDU-Birstein wurde deutlich, dass die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg auch das Birsteiner Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Die Maschinenfabrik Wüstwillenroth GmbH setzt dennoch auf Investitionen in das Unternehmen, wie zum Beispiel in den vergangenen Jahren mit dem Bau neuer Betriebshallen und der damit verbundenen Erweiterung der Produktionskapazitäten auf dem Unternehmensgelände.

 

Landtagsabgeordneter Michael Reul führt aus: „Ich bin von der Innovations- und Leistungskraft sowie von dem qualitativ hochwertigen Angebot der Maschinenfabrik Wüstwillenroth beeindruckt und freue mich, dass das Birsteiner Unternehmen mit der Familie Zinser gemeinsam mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukunftsorientiert auf den Standort Birstein setzt. Dazu gehört auch das große Engagement im Bereich der Ausbildung von jungen Menschen. Das Unternehmen bietet vielen jungen Frauen und Männern im ländlichen Raum des Vogelsbergs eine Zukunftsoption und präsentiert sich insgesamt als modernes und für die Region wichtiges Unternehmen. Insofern bedanke ich mich für das aufschlussreiche Gespräch und wünsche Herrn Zinser und seinem Team weiterhin viel Erfolg und Schaffenskraft.“

 

                                                                                                                                                                  Birstein, 9. Juni 2022

 

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      Lagebericht der Bundesnetzagentur zur Gasversorgung 

      >> aufrufen <<

 

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Beschluss der Gemeindevertretung: Sinntal wird Klimaschutzgemeinde 

                                                                                                                Kinzigtal-Nachrichten -von Marah Naumann -  25. Mai 2025 

Sinkende Grundwasserspiegel und Unwetter im Bergwinkel.  Auch hier ist der Klimawandel längst angekommen. Mit einem Beschluss hat die Gemeinde Sinntal nun den Weg geebnet, den Folgen des Klimawandels innerhalb der Kommune entgegenzutreten. 

 

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Erste Informationsveranstaltung zur Neuordnung der Grundsteuer in Bad Orb
Reul: „Unsere Maxime gilt: Verfassungsgemäß, einfach, verständlich und gerecht“


Anlässlich einer Informationsveranstaltung des Landtagsabgeordneten Michael Reul (CDU) und der
Stadt Bad Orb stellte Peter Mandler, Referatsleiter im hessischen Finanzministerium, in der Bad
Orber König-Ludwig I.-Stiftung die anstehende Neuordnung der Grundsteuer in Hessen vor.

Bereits zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung stellten Bürgermeister Tobias Weisbecker (CDU)
und Stadtverordnetenvorsteher Michael Heim (FWG) im Rahmen ihrer Grußworte die Bedeutung der Grundsteuer für die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger heraus.


Peter Mandler führte anschließend aus, dass die Grundlage der Erhebung Grundsteuer nach einem
Urteil des Bundesverfassungsgerichts geändert werden muss. Auch in Hessen führt dies zu der
Aufgabe des bisher aufwändigen und jetzt verfassungswidrigen Verfahrens mit der Ermittlung des
Verkehrswertes der zu besteuernden Grundstücke. Das hessische Modell setzt künftig, wie Mandler
weiter ausführte, stattdessen auf ein vereinfachtes Verfahren bei der Ermittlung der Steuer-
Bemessungsgrundlage. Dabei wird etwa in Zukunft im Rahmen des neuen hessischen Modells bei
einem Einfamilienhaus die Wohnfläche sowie die Grundstücksfläche zur Berechnung herangezogen
und somit ein vereinfachtes, verständliches sowie gerechtes Verfahren gewählt.


„Das Bundesverfassungsgericht hat uns aufgelegt, ein neues Grundsteuermodell zu erarbeiten, da die 
bisherigen Berechnungsgrundlagen, die aus dem Jahr 1964 stammen, verfassungswidrig sind

Wir haben uns als Koalition im Hessischen Landtag dazu entschieden, ein eigenes und vor allen Dingen einfaches, verständliches und gerechtes Verfahren zu entwickeln, dass den Vorgaben des
Bundesverfassungsgerichts standhält. Das Modell der Bundesregierung ist für Hessen nicht
praktikabel, da dies zu komplex, wenig verständlich ist. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die
Erhebung der Steuer nachvollziehen können und nicht mit der Ermittlung und Auskunft über
zahlreiche Parameter belastet werden. Die Maxime gilt: Die Grundsteuer muss verfassungsgemäß,
verständlich, einfach und gerecht sein 
Das bedeutet, dass in Hessen künftig ausschließlich die Grundstücksfläche und die Wohnfläche Grundlage der Berechnung sein werden. Die Kommunen sind verpflichtet, die Bemessungsgrundlage mit einem Hebesatz, den sie wie bisher auch weiter berechnen, zu multiplizieren und damit die Grundsteuerhöhe festzulegen.


Es liegt letztlich an der Kommune, wie hoch die Steuer sein wird und ob es in den Städten und
Gemeinden im Vergleich zu heute zu Steuermehreinnahmen oder zu Steuermindereinnahmen
kommen wird.


Das Ziel der Landesregierung ist, dass die Neuordnung der Grundsteuerreform zum 01.01.2025
aufkommensneutral vollzogen wird. Sie wird daher den Kommunen im Jahr 2024 die jeweiligen
Grundsteuersätze öffentlich vorschlagen, die so berechnet sind, dass die Kommunen weder Mehr-,
noch Mindereinnahmen nach der Neuordnung bei der Grundsteuer erzielen. Damit wird zudem eine
größtmögliche Transparenz sichergestellt.


Die Grundsteuer ist die wesentliche Einnahmequelle der hessischen Kommunen. Sie betrifft nahezu
alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnraum und
Grundstücken ebenso, wie Mieterinnen und Mieter. Insofern freue ich mich, dass unsere
Informationsveranstaltung sehr gut besucht war. Weitere Informationsveranstaltungen werden in
den nächsten Monaten sicherlich stattfinden. Darüber hinaus informiert das hessische
Finanzministerium umfassend über die die Neuordnung der Grundsteuer, zum Beispiel auf der
Internetseite www.grundsteuer.hessen.de“, so Landtagsabgeordneter Michael Reul.

 

                                                                                                                Bad Orb, 23. Mai 2022

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CDU Main-Kinzig fordert Ausweitung der Energiekostenpauschale

 

In einer gemeinsamen Pressemitteilung fordern der CDU-Kreisvorsitzende Max Schad sowie die Kreisvorsitzenden der Senioren Union, Gerhard Reitz, und der Jungen Union, Jannik Marquart, die Energiekostenpauschale auch auf Rentner, Azubis und Studenten auszuweiten. Steigende Energiekosten und Spritpreise infolge des Ukraine Krieges belasten die Bürgerinnen und Bürger zunehmend. Aus gegebenem Anlass hat die Ampel-Koalition im Bund ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Gesellschaft beschlossen. Demnach sollen Erwerbstätige einmalig eine Energiekostenpauschale in Höhe von 300 Euro brutto zuzüglich zu ihrem Gehalt erhalten.

 

„Die Energiekostenpauschale der Ampelkoalition halten wir für ungerecht. Nicht nur Erwerbstätige sind von den steigenden Energiepreisen betroffen – alle leiden unter den steigenden Kosten. Wir dürfen Rentner, Azubis und Studenten mit dieser Belastung nicht im Stich lassen“, erklärt Max Schad. Mit der Begrenzung auf Erwerbstätige werde etwa ein Viertel der Bevölkerung nicht vom Maßnahmenpaket berücksichtigt. Die Bundesregierung müsse bei der Umsetzung der geplanten Pauschale deshalb dringend nachbessern und diese auch auf Rentner, Azubis und Studenten ausweiten.

 

Als Argument gegen eine Ausweitung hatte die Bundesregierung bisher angeführt, dass Rentnerinnen und Rentner ohnehin bereits von einer Rentenerhöhung profitieren würden. „Die Erhöhung des Rentenniveaus hängt aber nicht mit den steigenden Preisen, sondern mit den Tarifabschlüssen der vergangenen Jahre zusammen. Daher ist die Behauptung des Bundesarbeitsministers, dass Rentner wegen der 5-prozentigen Rentenerhöhung von der Pauschale ausgenommen sind, schlichtweg falsch“, so der Vorsitzende der Senioren Union Main-Kinzig Gerhard Reitz.

 

Völlig unverständlich sei auch, dass Azubis und Studenten nicht berücksichtigt worden seien. „Alle Altersklassen sind von den Preissteigerungen gleichermaßen berührt. Selbstverständlich sind aber gerade diejenigen betroffen, die am Ende des Monats schon jetzt nicht viel in der Tasche haben. Wir müssen dafür sorgen, dass sich auch junge Menschen kurz vor dem Berufseinstieg ihren Alltag noch leisten können“, betont Jannik Marquart.

 

„Die pauschale Entlastung für alle Bürgerinnen und Bürger muss kommen“, sind sich Schad, Reitz und Marquart abschließend einig.

 

 MKK, 18. Mai 2022 

 

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An die
Mitglieder der CDU Deutschlands
 
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
 
der Krieg gegen die Ukraine dauert jetzt schon mehr als 70 Tage. In dieser Woche habe ich die Reise nach Kiew nachgeholt, zu der mich das ukrainische Parlament schon zu Beginn des Jahres eingeladen hatte, die ich aber zwei Tage vor dem Beginn des Krieges absagen musste. Ergänzend zu dem, was Sie in den Medien über diese Reise schon gelesen und gehört haben, möchte ich Sie als Mitglied der CDU heute noch einmal persönlich über meine Eindrücke informieren, die ich aus den Gesprächen und Begegnungen in Kiew mitgenommen habe.
Niels Starnick / Bild
Mir bleiben vor allem die Bilder aus Irpin in Erinnerung – einer Stadt, in der vor dem Angriff der russischen Armee über 40.000 Menschen friedlich gelebt haben. Sie konnten fast alle die Stadt kurz vor dem Beginn der russischen Offensive verlassen, aber jetzt sind mehr als 90 Prozent der Gebäude beschädigt, die Hälfte ist unbewohnbar und muss abgerissen werden – darunter Kirchen, Krankenhäuser und Kindergärten. Die Fernsehbilder geben uns täglich einen Eindruck der Geschehnisse. Aber es ist noch einmal etwas ganz anderes, das Ergebnis dieser sinnlosen Zerstörung einer ganzen Stadt auch mit eigenen Augen zu sehen und die Überlebenden zu treffen.
 
Umso wichtiger waren die zahlreichen Gespräche, die ich in Kiew führen konnte – mit Staatspräsident Selenskyi, mit dem Parlamentspräsidenten, dem Premierminister, den beiden Oppositionsführern und auch den Brüdern Klitschko. In all diesen Gesprächen habe ich vor allem eines erfahren: tiefe Dankbarkeit für alle Unterstützung, die die Ukraine derzeit erfährt.
Niels Starnick / Bild
Beeindruckend war, wie detailliert alle meine Gesprächspartner über unsere deutschen Diskussionen zu den Hilfen für die Ukraine und insbesondere zu den Waffenlieferungen informiert waren. Und ebenso war allen sehr bewusst, dass es die Union war, die in dieser Frage die Koalitionsparteien im Bundestag zu dieser wichtigen Unterstützung für die Ukraine gedrängt hat.
 
Drei Bitten habe ich neben dem Wunsch nach Waffen und Munition mitgenommen. Erstens der Wunsch nach einem EU-Beitritt. Auch wenn dieser Schritt sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, haben wir ein hohes Interesse daran, die Ukraine eng an die EU zu binden und ihr beim Wiederaufbau des Landes zu helfen. Zweitens der Wunsch, einen möglichen späteren Vertrag mit Russland durch Garantiemächte abzusichern. Dazu gibt es insbesondere die hohe Erwartung an eine Führungsrolle Deutschlands. Drittens die Wiedereröffnung der deutschen Botschaft in Kiew. Inzwischen haben bereits mehr als 30 Staaten ihre Botschaften wieder bezogen. Das Gebäude unserer Botschaft ist intakt und könnte jederzeit wieder genutzt werden. Deutschland sollte nicht wieder zu den Letzten gehören, sondern jetzt zügig die Botschaft wieder beziehen.
Niels Starnick / Bild
Ich habe sowohl im Vorfeld als auch im Nachgang meiner Gespräche in der Ukraine das Gespräch mit dem Bundeskanzler gesucht. Dieser Austausch ist gut und ändert trotzdem nichts daran, dass der Bundeskanzler schon längst ebenfalls in die Ukraine hätte fahren müssen. Nach der Einladung des Bundespräsidenten durch Präsident Selenskyi ist dieser Weg jetzt frei.
 
Wir bleiben an der Seite der Ukraine und des ukrainischen Volkes. Sie verteidigen nicht nur ihr Land; sie verteidigen auch unsere Freiheit, an die wir uns so sehr gewöhnt haben. Seit dem 24. Februar 2022 müssen wir dafür wieder etwas mehr tun. Auch das wollte ich mit meiner Reise nach Kiew zum Ausdruck bringen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Friedrich Merz MdB
Vorsitzender der CDU Deutschlands

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Gründer- und Unternehmerwoche mit hohem Zuspruch gestartet

 

Für Oliver Naumann, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, ist die noch bis Freitag laufende Gründer- und Unternehmerwoche „nötig, richtig und wichtig“. Zum zweiten Mal hat das „Forum Existenzgründung Main Kinzig“ über 30 Fachveranstaltungen in nur einer Woche quer durch den Kreis auf die Beine gestellt – mit dem klaren Ziel, Gründern und Unternehmern bei ihren Vorhaben bestmöglich zu helfen. Das einzigartige Format für alle unternehmerisch denkenden Menschen im Landkreis und in Hanau bietet praxisgerechte Tipps und Anregungen rund um für eine erfolgreiche Unternehmensführung.

 

Anlässlich der offiziellen Eröffnung unterstrich IHK-Präsident Naumann, dass „Unternehmertum etwas Wunderbares ist. Mit Ideenreichtum und Tatendrang Neues schaffen, Menschen Beschäftigung bieten, Verantwortung übernehmen. Das ist sinnstiftend. Unternehmertum heißt aber auch: Früher aufstehen, eventuell auch länger arbeiten und vor allem schneller sein als andere. Gebraucht werden Menschen, die genau das wollen.“ Jeder Mensch müsse für sich selbst entscheiden, ob er eine Bremse, ein Beifahrer oder ein Motor sein wolle.

 

Naumann blickte in seiner kurzen Ansprache auch auf die anstehenden Herausforderungen rund um den demografischen Wandel: Es fehlen schon jetzt nicht nur einige tausend Fach- und Führungskräfte im Main-Kinzig-Kreis, sondern auch rund 800 Unternehmerinnen und Unternehmer. Vor diesem Hintergrund lobte er die neun Gründerzentren, die es mittlerweile über den gesamten Landkreis verstreut gibt. „Da diese Einrichtungen mit Erfolg privatwirtschaftlich betrieben werden, erscheint es nicht nötig, dass die öffentliche Hand ebenfalls solche Zentren gründen möchte“, betonte der IHK-Präsident. Damit der Landkreis und Hanau als Oberzentrum auch in Zukunft ein dynamisches und innovatives Umfeld bieten, sei die politische Unterstützung bei den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und sichere Energieversorgung „unverzichtbar“, unterstrich Naumann.

 

Diesen Ball griffen Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter Main-Kinzig-Kreis, und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei der Eröffnung dankbar auf. Beide betonten, wie wichtig Gründerzentren in privater Trägerschaft sind. Nicht zuletzt mit dem neuen, riesigen „PioneerMakers Campus“ in Hanau und den anderen Co-Working-Spaces werde sich die Wirtschaftswelt ändern. Neue Geschäftsideen und Unternehmen könnten in diesen Einrichtungen in optimaler Umgebung getestet werden. Ebenso vor dem Hintergrund der stark wachsenden Rechenzentren im Westen des Landkreises und in Hanau dürften sich erhebliche Synergieeffekte ergeben – bis hin zu neuen Aufgaben für die Berufsschulen. Auch die bevorstehende, flächendeckende Verlegung der Breitbandanschlüsse in alle Gewerbegebiete, Schulen und Privathäuser werde zusätzliche Impulse für das Gründergeschehen bewirken, betonte Ottmann.

 

Neben digital-basierten Gründungen bleiben auch die klassischen Unternehmen im Fokus: So will die Stadt Hanau mit ihren Maßnahmen zur Innenstadtbelebung das bevorstehende „Schicksalsjahrzehnt“ aller Zentren im Lande proaktiv begleiten, so Hanaus OB. Es gehe darum, mit gezielten Anreizen die „Zukunftsfähigkeit der Innenstädte zu bewahren und zu stärken“. Mit dem städtischen Programm „Hanau aufLADEN“ bündele das Oberzentrum bereits jetzt alle Dienstleistungen, die als Starthilfe benötigt würden.

 

Für Michal Roth, Regionaldirektor und Leiter Regionalmarkt Hanau der Frankfurter Volksbank eG, gehört die Beratung von Firmengründern und -übergebern längst „zur DNA“ seines Geldhauses. „Wir beherrschen das Thema und freuen uns, dass wir zur Auftaktveranstaltung gemeinsam mit unseren Partnern einladen konnten.“ Die Gründer- und Unternehmerwoche ist am Montag mit einem ersten Glanzlicht gestartet: Über 50 Firmenchefs und ihre möglichen Nachfolger haben die Auftakt-Diskussion mit Impulsvorträgen verfolgt. Das Thema: „Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten“.

 

Für die Bürgschaftsbank Hessen kündigte deren Geschäftsführer Sven Volkert anlässlich der Eröffnung der „2. Gründer- und Unternehmerwoche“ an, dass schon bald über neue Sonderprogramme zusätzliche Sicherheiten für Unternehmen und Firmengründer bereitstehen werden. Volkert weiß, dass viele Firmenkunden nach der Pandemie wirtschaftlich geschwächt sind. Der Krieg in der Ukraine und seine Begleitfolgen, etwa auf die Rohstoff- und Energiepreise, dürfte diese geschwächten Unternehmen zusätzlich schwächen. Mit neuen Programmen könne sein Haus schon sehr bald gemeinsam mit den Banken und Sparkassen vielfach helfend eingreifen. Zu den Details wollte sich Volkert noch nicht äußern: „Wir warten auf die Unterschrift des Ministers.“

 

www.hanau.ihk.de/gruenderwoche2022

 

 

Zum Hintergrund

Seit über 20 Jahren hilft das „Forum Existenzgründung Main Kinzig“ der Zielgruppe Start-up-Unternehmen. Der Kreis ist mittlerweile angewachsen auf die Partner Agentur für Arbeit Hanau, Die Wirtschaftspaten e.V., Hanau Wirtschaftsförderung GmbH, Kommunales Center für Arbeit, Kreishandwerkerschaft Hanau, Main-Kinzig-Kreis, Amt für Wirtschaft, Arbeit, digitale Infrastruktur, Wirtschaftsförderung der Stadt Maintal, Wirtschaftsförderung der Stadt Nidderau, Wirtschaftsjunioren bei der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und natürlich die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.

 

Anfangs führte das Forum kostenfreie Gründermessen mit Ständen und Fachvorträgen ausschließlich für Gründerinnen und Gründer durch. Im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte wurde das Konzept stets angepasst. Die „Gründermesse“ wandelte sich vor gut zehn Jahren in die „Gründer- & Unternehmermesse“. Die Partner im Forum hatten erkannt, dass viele Fragen (und Antworten) nicht nur für Start-ups wichtig sind, sondern auch für expansionswillige Firmen mit hohem Informationsbedarf rund um ihre Investitionen. Das gilt nicht nur für das Schreiben von Businessplänen, für die Bankengespräche oder die Recherche nach öffentlichen Fördergeldern. Dieses Know-how vor Ort im Main-Kinzig-Kreis zu bündeln, damit alle Unternehmerinnen und Unternehmer in spe oder mit Erweiterungswillen sich kompetent informieren können – dieses Ziel war und ist die Anstrengungen wert.

 

Vor zwei Jahren wurde das Format „Messe“ erneut modernisiert – in eine „Gründer- & Unternehmerwoche“, die mit über 30 Fachvorträgen an über zehn Orten in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis läuft. Das Format Messe hatte sich überlebt, aber die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse bleiben gleich: Gründer und Unternehmer.

 

Die „2. Gründer- & Unternehmerwoche“ endet am kommenden Freitag.