Schwerpunktthema ICE-Neubaustrecke

Engpass auflösen, Kapazität erhöhen, Qualität verbessern

Die Strecke zwischen Hanau und Fulda ist eine der wichtigsten, aber auch am stärksten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands. Auf den vorhandenen Gleisen verkehren Tag für Tag zwischen 250 und 300 Nahverkehrs-, Fernverkehrs- und Güterzüge. Ein Teil der Strecke musste daher im Jahr 2008 zum überlasteten Schienenweg erklärt werden. Mit dem Projekt Ausbau-/Neubaustrecke Hanau–Würzburg/Fulda sollen der bestehende Engpass aufgelöst, die Kapazitäten erhöht und Fahrzeiten verkürzt werden.

 

Aktuell wird das Raumordnungsverfahren vorbereitet. 

Interessanter Link

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Veröffentlicht in den Kinzigtal-Nachrichten vom Samstag, 9. Juni 2018 

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Kinzigtal-Nachrichten online 10. Juni 2016  Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Krenzer

REGION Die Deutsche Bahn will am 15. Juni bekannt geben, mit welcher Vorzugsvariante sie offiziell ins Raumordnungsverfahren gehen möchte. Dann wäre klar, wo vermutlich in Jahrzehnten eine Schnellbahnstrecke durch die Region verläuft – und davor lange Zeit große Baustellen das Bild beherrschen.

Diese Aussichten lassen aktuell in der Region bei vielen die Nerven blank liegen. Bis vor wenigen Wochen waren noch sieben Varianten im Rennen, seit dem vergangenen Dialogforum sind es mit den Varianten IV und VII seitens der Bahn nur noch zwei. Zudem wurde der Vorschlag VIII von Ingmar Gorissen, der nah an der Bestandsstrecke liegt, noch einmal zur Gänze geprüft. Dies hatte nicht zuletzt der Main-Kinzig-Kreis vehement eingefordert. Da diese Trasse allerdings nah an der bereits verworfenen Variante V läge, wäre sie bei den Buchmachern wohl nicht der Favorit, könnte man auf die V wetten. 

 

So konzentrieren sich die Ängste und Sorgen der Anlieger auf die Varianten IV – entweder mit einer Querung des Kinzigstausees oder einer Umfahrung – und VII. Aus nachvollziehbaren Gründen möchte kaum jemand eine Trasse bei sich in der Nähe. Daher werden Gründe gegen die „eigene“ und mitunter auch für die andere Trasse gefunden – teils sachlich gut begründet und fundiert, oft aber auch konstruiert und seitens der Bahn längst als lösbar abgewiesen.

 

Die Stadt Schlüchtern lehnt bislang sämtliche Trassen durch das Kinzigtal ab, beschäftigt sich mit dem Thema aber am morgigen Montag erneut. Der Steinauer Bürgermeister Malte Jörg Uffeln (parteiunabhängig) verwies wiederholt darauf, dass es erst im Raumordnungsverfahren mit Planoffenlegung, möglichen Einwendungen und später dem juristischen Weg um die sprichwörtliche Wurst ginge. Bad Soden-Salmünster hat sich klar gegen die Variante IV positioniert, die Gemeinde Sinntal ist seit dem Ausscheiden der Spessart-Varianten nicht mehr betroffen.

 

Die Bundestagsabgeordneten Katja Leikert, Peter Tauber (beide CDU) und Bettina Müller (SPD) ließen sich bislang nicht dazu bewegen, sich für oder gegen eine Variante auszusprechen. Anders der Fuldaer CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand, der sich klar für Variante IV und gegen die VII positioniert hat – was ihm wiederum von Kritikern als unlauter und kontraproduktiv vorgeworfen wurde.

Während die einen ab kommenden Freitag wohl erleichtert aufatmen dürfen, geht es für die anderen weiter. Dann gilt es nicht mehr, gegen eine Trasse zu kämpfen, sondern menschenverträgliche Lösungen für den Trassenbau einzufordern. Vielleicht kehrt dann ja wieder mehr Sachlichkeit in die Diskussionen ein.

 

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Bahn prüft dritte Variante für neue Trasse

Schiene:Entscheidung auf den 15. Juni verschoben

 AschaffenburgMain-Echo, Mittwoch, 30.05.2018 - 19:41 Uhr

Nach dem Aus für die Mott­gers-Span­ge ver­schiebt sich die end­gül­ti­ge Fest­le­gung auf ei­ne Tras­se für die Neu- und Aus­bau­st­re­cke zwi­schen Ha­nau und Ful­da er­neut: Al­ler­dings nur um kur­ze Zeit:

Eine Woche nach dem geplanten Dialogforum mit Vertretern von Behörden, Institutionen und Interessenverbänden ist am 15. Juni ein weiteres Treffen geplant. Grund dafür ist die Prüfung einer weiteren Streckenführung neben den in der Vorauswahl verbliebenen Varianten IV und VII.

Die jetzt hinzu gekommene Variante VIII beeinträchtigt wie die beiden anderen nicht die Interessen des ICE Standorts Aschaffenburg. Sie verläuft nahe der Bestandsstrecke durch das Kinzigtal . Sie geht auf eine Initiative des Ingenieurs Ingmar Gorissen zurück.

Er war an den Biotopkartierungen für Umweltgutachten beteiligt, bringt aber darüber hinaus Ideen für den weiteren Planungsprozess ein. Der Main Kinzig Kreis hatte sich dafür ausgesprochen seinen Vorschlag zusätzlich in der Bewertung zu berücksichtigen.

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Das Bild zeigt (von links): Peter Tauber, Klaus Vornhusen, Michael Brand, Bettina Müller, Gerd-Dietrich Bolte und Katja Leikert. Es fehlt: Björn Simon.

 

Gespräch der Bundestagsabgeordneten aus der Region zum Thema ICE-Neubaustrecke mit Bevollmächtigten der Deutschen Bahn 

 

Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten

Dr. Katja Leikert, Bettina Müller, Dr. Peter Tauber, Michael Brand und Björn Simon vom 18. Mai 2018

 

Kaum ein anderes Thema hat die Schlagzeilen in der Region in den vergangenen Jahren so stark beherrscht wie der geplante Aus-/Neubau der Bahnstrecke Hanau – Würzburg/Fulda. Standen zunächst acht mögliche Varianten (inklusive der sog. „Gorissen-Variante) zur Auswahl, hat sich die Deutsche Bahn nun auf zwei favorisierte Trassen festgelegt. In einem Gespräch am heutigen Freitag mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert (WK Hanau, CDU), Bettina Müller (WK Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten, SPD), Dr. Peter Tauber (WK Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten, CDU), Michael Brand (WK Fulda, CDU) und Björn Simon (WK Offenbach, CDU) stellten Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Hessen, sowie Gerd-Dietrich Bolte (Leiter Großprojekte Mitte DB Netz AG) den aktuellen Stand der Planungen vor.

 

In einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess hatte die Bahn seit dem Jahr 2014 alle in Frage kommenden Aus- und Neubauvarianten geprüft sowie die Ergebnisse im Rahmen eines regelmäßig tagenden „Dialogforums“ vorgestellt. Die Grundlagenarbeit hierfür wurde in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen, Bürgerinitiativen sowie weiteren Verbänden und Interessengruppen in mehreren Arbeitsgruppen geleistet. 

 

In die engere Wahl kommen nach derzeitigem Stand Variante IV, die von Gelnhausen Richtung Osten nach Schlüchtern verläuft, sowie Variante VII, die von Gelnhausen westlich des Kinzigtals entlang des Vogelsbergs u.a. vorbei an Wächtersbach, Eckardroth/Wahlert und Ulmbach weiter in Richtung Flieden führt. Beide Varianten sind etwa gleich lang (44 bzw. 48 Kilometer); auch der Tunnelanteil ist ähnlich (jeweils ca. 28 Kilometer). Wie Vornhusen und Bolte verdeutlichten, soll der Bau der Trasse mit einer Verlagerung des Güterverkehrs auf die neue Strecke in den Nachtzeiten einhergehen, was somit auch eine Entlastung für Anwohner entlang der Bestandstrecke bedeutet. Die endgültige Entscheidung für die finale Vorzugsvariante soll am 8. Juni präsentiert werden.

 

Parteiübergreifend bekannten sich die Abgeordneten zum notwendigen Ausbau der Strecke und lobten den transparenten Prozess der Bürgerbeteiligung sowie die sachliche Diskussion im Dialogforum, was schon jetzt zu einer erhöhten Akzeptanz für das Bauvorhaben in der Region geführt habe. Gleichwohl seien – egal welche Trasse am Ende des Findungsprozesses buchstäblich zum Zuge komme – Mensch und Natur in unterschiedlichem Ausmaß von der neuen Strecke, insbesondere aber auch während der mehrjährigen Bauphase betroffen. Alle Abgeordneten machten deutlich, dass mehr Lärmschutz – entlang der Neubaustrecke, aber auch entlang der Bestandsstrecke – von vornherein mitgedacht und durchgesetzt werden müsse. Gleiches gelte für den barrierefreien Ausbau und die notwendige Sanierung von Bahnhöfen. Sorgen und Ängste in der Bevölkerung müssten weiterhin ernst genommen und durch entsprechende frühzeitige Kommunikation schnellstmöglich aus dem Weg geräumt werden. Gerd-Dietrich Bolte wies darauf hin, dass die detaillierte Bauleitplanung zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliege, sicherte seinen Gesprächspartnern jedoch zu, dass die Bahn alle Möglichkeiten ausschöpfen werde, um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Arbeiten, insbesondere in der Bauphase, zu gewährleisten und die Belastungen für Mensch und Natur so gering wie möglich zu halten.

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Gute Nachricht für den Spessart, Joßgrund und Sinntal

Aus den Kinzigtal-Nachrichten vom 4. Mai 2018 

 

Auf dieser Karte ist der Bereich Sinntal und Joßgrund dargestellt, Varianten I - III

 

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Dieser Inhalt wurde erstellt von Landkreis Main-Kinzig-Kreis       30. April 2018 FOCUS ONLINE 

Ausbau der Kinzigtalbahn: Kreis weist Vorwurf aus Leserbrief zurück

 

Lärmschutz auch für die Bestandsstrecke und barrierefreier Ausbau der Bahnstationen: „Bereits heute viel für den Main-Kinzig-Kreis und seine Bürger herausgeholt“.

 

Main-Kinzig-Kreis. – Landrat Thorsten Stolz hat verwundert auf den Vorwurf eines Leserbriefschreibers aus Gelnhausen reagiert, die Kreisspitze würde im laufenden Trassensuchverfahren der Deutschen Bahn für das Kinzigtal ihre Stimme nicht erheben. „Das ist schlichtweg falsch, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Gerade die jüngsten zentralen Zusagen in Sachen Nachrüstung des Lärmschutzes entlang der Bestandsstrecke und der barrierefreie Ausbau der Bahnstationen sind einzig und alleine auf die Initiative und Verhandlungen des Main-Kinzig-Kreises mit der DB Netz AG zurück zu führen“, erinnert Thorsten Stolz. Ebenso hat der Main-Kinzig-Kreis gegenüber der Bahn die gleichberechtigte Prüfung der Variante acht durchgesetzt. Weiterhin hat der Landkreis ein eigenständiges Planungsbüro mit der Überprüfung der Bahnplanungen beauftragt, um Verfahren und Methodik des Planungsprozesses durch einen Dritten bewerten zu lassen.

 

„Was der Main-Kinzig-Kreis hier bereits für die Bürgerinnen und Bürger erreicht und vorangebracht hat, kann sich mehr als sehen lassen“, macht der Landrat deutlich. Was der Main-Kinzig-Kreis aber nicht tun werde, sei eine Empfehlung für eine Ausbauvariante auszusprechen. Dies habe der Kreis von Anfang an auch immer sehr deutlich gemacht.

 

Wir wissen, dass jede Variante, von der südlichsten bis zur nördlichsten, zu unterschiedlichen Betroffenheiten in unseren Städten und Gemeinden führt. Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises das Recht, durch den Landkreis gleichermaßen vertreten zu sein, ganz egal, aus welcher Kommune unseres Landkreises sie kommen. Für sie alle hat der Main-Kinzig-Kreis in den letzten Monaten gekämpft und auch ordentlich etwas herausgeholt“, so Thorsten Stolz.

 

Genau vor diesem Hintergrund hat sich der Main-Kinzig-Kreis in den vergangenen Monaten bewusst nicht für eine der Ausbauvarianten ausgesprochen, genauso wenig gegen eine. „Es hilft auch niemandem, wenn wir hier versuchen, eine Region gegen eine andere auszuspielen, weder in den letzten Jahren noch jetzt kurz vor Toresschluss. Wichtig ist, dass zunächst die Suchkriterien transparent und gleich an alle Varianten und Vorschläge angelegt wurden“, so Thorsten Stolz weiter.

 

Entscheidend für die Akzeptanz eines Neu- bzw. Ausbaus der Bahnstrecke sei ein starkes Maß an Lärmschutz für die Anrainerkommunen sowie eine bessere Nutzbarkeit der Zugverbindungen. „Wir haben es als Kreis zum einen erreicht, dass nicht nur eine mögliche Neubaustrecke, sondern auch die Bestandsstrecke in den nächsten Jahren lärmschutztechnisch nachgerüstet wird, und zwar ganz losgelöst von der Ausbauvariante“, führt Landrat Thorsten Stolz weiter aus. Davon gewinne auch der Bereich Gelnhausen und Linsengericht beziehungsweise das mittlere Kinzigtal in Gänze. „Wir haben zum anderen die Zusage erreicht, dass die Barrierefreiheit an allen Bahnstationen zwischen Hanau und Sinntal hergestellt wird, ganz gleich wie groß und wie stark frequentiert die Stationen sind. Das haben ich als Landrat und Susanne Simmler als Erste Kreisbeigeordnete erreicht“, so der Landrat. Der Kreis hat die feste Zusage der DB Netz AG, dass die Aufrüstung entlang der Bestandsstrecke Teil des Gesamtpakets werde, über das der Bundestag letztlich abstimmen wird. „Das ist für alle Menschen entlang der Bahnstrecke der große Wurf“, fasst es der Landrat zusammen. Hier werde der Kreis alles daran setzen, dass dies auch so durch den Bundestag beschlossen werde.

 

n den vergangenen Monaten hatte sich die Kreisspitze mehrfach mit Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerinitiativen über die Neu- beziehungsweise Ausbaupläne ausgetauscht und auch das weitere Vorgehen abgesprochen. Im Sinne der Bürgerinitiativen sei es da gewesen, dass der Kreis bei einem Planungsbüro ein Gutachten zur Methodik und Gewichtung der Trassensuche in Auftrag gegeben habe. Zudem setzte der Kreis eine gleichberechtigte Überprüfung der so genannten Variante acht bei der Bahn durch, ebenfalls eine Forderung aus der Bürgerschaft.

 

„Ich weiß nicht, auf welchen Tatsachen der Vorwurf in Richtung Kreis beruht. Die Kreisspitze hat mit Unterstützung aus dem Kreistag viel für die Bürgerinnen und Bürger herausgeholt und wird weiterhin die Einhaltung der gemachten Zusagen einfordern. Der Kreistag wird das seinerseits in einer der kommenden Sitzungen ebenfalls bekräftigen. Und der Main-Kinzig-Kreis wird weiter am Ball bleiben, auch nach der Bekanntgabe einer Vorzugsvariante“, erklärt Thorsten Stolz abschließend.

 

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Fuldaer Zeitung online 13. April 2018  

Schnelltrasse: Variante VII soll nun südlich von Flieden verlaufen

 

REGION

Das Dialogforum zum Aus- und Neubau der Bahnstrecke zwischen Gelnhausen und Fulda hat jüngst in Bad Soden-Salmünster getagt. Dabei hat die Deutsche Bahn die Ergebnisse der noch ausstehenden Untersuchungen im Variantenvergleich vorgestellt. Interessant: Die letztendliche Ausgestaltung der Variante VII, die laut Planung nun näher an Wallroth vorbeiführen würde.

Von unserem Redaktionsmitglied Tim Bachmann

Die Variante VII wurde in den vergangenen Wochen dahingehend angepasst, dass sie nicht mehr durch das Abbaugebiet von Kali + Salz führt. In diesem Bereich sei das Setzungsrisiko als zu hoch eingeschätzt worden, teilt die Bahn in einer Pressenotiz mit.

Zwischen Uerzell und Neuhof führt die Variante VII nun nicht mehr nördlich an Flieden vorbei, sondern umfährt die „Königreichs-Gemeinde“ südlich. Im Bahnhof Flieden bündelt sich der Streckenverlauf mit der Kinzigtalbahn. Die neue Variante VII schneidet bei der Bewertung in Summe sogar besser ab als die vorherige Version der Variante, da unter anderem eine verkehrliche Verknüpfung mit der Bestandsstrecke in Flieden möglich wird, teilt die Bahn mit.

Wenig erfreulich ist diese Nachricht wohl aus Sicht der Wallrother Bürger, führt der neue Streckenverlauf doch im Norden nahe des Ortes in Richtung Flieden. Der größte Teil im Norden Wallroths wäre jedoch untertunnelt (siehe Grafik).

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Trassenvarianten I - VII 

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Main-Echo Dienstag, 06.03.2018 - 21:45 Uhr

 

Mottgerslösung hätte viele Nachteile

Bahnverkehr: Vorläufige Bewertung für Trassen der Neubaustrecke im Suchraum Hanau-Würzburg-Fulda

 

Rodenbach

 

In Sachen »Mottgers« ist die Bahn im Endspurt, aber noch nicht am Ende. Vor der jetzt auf Mai verschobenen Entscheidung zeigt die in Ro­den­bach (Kreis Main-Kin­zig) vorgestellte Bewertung der möglichen Trassen einer Neubaustrecke im Suchraum Hanau-Würzburg-Fulda, dass die südlichen Varianten im Spessart nicht im Vorteil sind.

 

Eher dagegen die nördlichste Alternative der untersuchten Linienführungen. Noch aber haben die Planer nicht alle Kriterien geprüft: Neben ergänzenden Berechnungen der Auswirkungen von Lärmschutzvorrichtungen sollen noch Modifikationen der sieben bisherigen Trassenverläufe untersucht werden: Vor allem aber eine mögliche achte Variante, die aus Teilstücken der anderen Trassen besteht.

 

Nord-Variante im Vorteil?

In der Übersicht der bisher vorliegenden Bewertungsergebnisse fällt auf, dass eine Trassenführung die besten Teilergebnisse zeigt: Der mögliche Verlauf nördlich der Bestandsstrecke Gelnhausen-Fulda, die sogenannte Variante sieben, verursacht im Vergleich der möglichen Trassen mit die geringsten Betroffenheiten.

Ein Risikobereich ist allerdings das Kali und Salz-Abbaugebiet. »Als Alternative wird daher die Umfahrung des Bergbaugebiets westlich Flieden noch einmal betrachtet«, berichteten Bahnvertreter beim Dialogforum mit Behörden, Institutionen, Verbänden und Bürgerinitiativen in Rodenbach.

 

Das Gremium kommt bis Mai noch zweimal im Plenum zusammen, ergänzt durch zwei Workshops. Im Wonnemonat sollen endlich auch die Zahlen der Zugprognose 2030 des Bundesverkehrsministeriums vorliegen. Sie sind entscheidend für die Feststellung, ob die Kapazität der Zugachse Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg ausreicht oder gesteigert werden muss.

 

Wenn es keinen zusätzlichen Bedarf gibt, entfällt die Notwendigkeit eines Südanschlusses der neuen Bahnstrecke an die Schnellbahntrasse Fulda-Würzburg. Für den Standort Aschaffenburg wäre das Reizthema »Mottgers« damit endlich vom Tisch: Die Zahl der ICE-Halte würde nicht wie im gegenteiligen Fall halbiert. Auch ohne Berücksichtigung dieses Kriteriums zeigen die drei südlich verlaufenden »Spessartvarianten« in der Bewertungsskala einige nachteilige Auswirkungen: Alle drei in der Kategorie Luft und Klima, überwiegend auch beim Artenschutz und die Variante drei zudem bei Tieren, Pflanzen und der biologischen Vielfalt.

 

Im Vergleich mit den nördlicheren Trassenverläufen Minuspunkte sind die drei Süd-Varianten auch bei der Fahrzeit und dem Laufweg im Fern- und Güterverkehr im Nachteil. Sie würden einen höheren Energieverbrauch und höhere Betriebskosten verursachen und schneiden in der Kohlendioxidbilanz schlechter ab.

 

Ein weiterer Punkt spricht gegen eine Vorzugstrasse im südlichen Spessart: Sie würden eine längere Bauzeit erfordern und eine Teilinbetriebnahme wäre nicht möglich.

 

Kriterium: Hohe Akzeptanz

Für den endgültigen Vorschlag, wo die neue Bahnlinie verlaufen soll, hat die Bahn in Rodenbach ihre Kriterien formuliert: Das Rennen machen wird die Trasse, die eine hohe Akzeptanz erhält und die verkehrlichen Ziele erreicht. Sie soll Anwohner möglichst wenig durch Lärm belästigen und schützenswerte Gebiete sowie bedrohte Arten möglichst wenig beinträchtigen.

 

Auch die frühzeitige Inbetriebnahme zählt: Unter dem Strich spricht das eher gegen eine Lösung der Variante »Mottgers«.

 

 

Rainer Reichert

 

Zahlen und Fakten: Neue Bahntrasse durch den Spessart

 

Bereits 1972 wurden Überlegungen für eine neue Bahntrasse durch den Spessart angestellt. Damals allerdings zur Entlastung der Verbindung Aschaffenburg - Würzburg.

 

Ende der 1990er-Jahre befasst sich die Bahn mit einer anderen Idee: Mit einer Neubaustrecke zwischen Gelnhausen und der Schnellbahntrasse Fulda Würzburg wollte sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Eine schon damals dringend erforderliche Verbesserung der Kapazitäten und der Fahrtgeschwindigkeit zwischen Fulda und Frankfurt. Gleichzeitig aber auch für die Verbindung Würzburg-Frankfurt.

 

 

Die Züge von und nach Norden und die von und nach Westen sollten über die bestehende Schnellbahnstrecke auf die neue zu bauende Spessarttrasse geleitet werden. Die Gemeinde Mottgers, auf halber Strecke zwischen Fulda und Würzburg wurde zum Namenssymbol für das Projekt, mit einer problematischen Folge: Der Bahnhof Aschaffenburg würde bei dieser Lösung viele seiner ICE-Halte verlieren. Nach Protesten und Gegeninitiativen verschwanden die Pläne 2002 in der Schublade. Elf Jahre später wurden sie auf Betreiben der hessischen Staatsregierung wieder reaktiviert. Dabei ging die Bahn einen neuen Weg: Sie beteiligte Behörden, Kommunen, Bürgerinitiativen und Umweltschützer in einem »Dialogforum« an den Vorüberlegungen. Die jetzt für Mai angekündigte Festlegung auf eine bevorzugte Trasse ermöglicht das formelle Raumordnungsverfahren, an dessen Ende eine landesplanerische Stellungnahme steht. Die eigentliche Genehmigungsplanung könnte ab 2019 beginnen. Als frühst möglicher Zeitpunkt einer Verwirklichung des Projekts gilt das Jahr 2030. (Rainer Reichert)

 

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Osthessen News 06. März 2018 

Bahn stellt Bewertung vor : Trasse V durchs Kinzigtal fällt wohl raus

Hier geht es zum Online-Artikel:     >> aufrufen <<

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Zufriedene Gesichter nach dem offenen Gespräch im Landratsamt (von rechts): Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Landrat Thorsten Stolz, Professor Dr. Dirk Rompf und Gerd-Dietrich Bolte (DB Netz AG). - Fotos: Main-Kinzig-Kreis

 

REGION "Brauchen besseren Lärmschutz"

 

Konstruktive Spitzengespräche zum Ausbau der Kinzigtalstrecke

Osthessen News  02.03.2018

      

Zu einem Spitzengespräch im Main-Kinzig-Forum haben sich jetzt der für Netzplanung und Großprojekte verantwortliche Vorstand der DB Netz AG, Professor Dr. Dirk Rompf, sowie der Leiter „Großprojekte Mitte“, Gerd-Dietrich Bolte, mit Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler getroffen. Den persönlichen Informationsaustausch nutzten der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete dazu, um noch einmal eine Verbesserung des Lärmschutzes entlang der Bestandsstrecke und einen barrierefreien Ausbau der Bahnstationen einzufordern. Im Zuge des Gesprächs sagten die Bahnvertreter dem Main-Kinzig-Kreis zu, dass die sogenannte Variante acht in den kommenden Wochen einer gleichberechtigten Prüfung und Bewertung auf der gesamten Länge unterzogen werde. 

 

„Mit dieser gleichberechtigten Prüfung sowie der gezeigten Offenheit für das Nachrüsten des Lärmschutzes entlang der Bestandsstrecke, unabhängig von der Ausbauvariante, und einem barrierefreien Ausbau der Bahnstationen, geht die Bahn auf wesentliche Kernforderungen des Main-Kinzig-Kreises ein. Alleine schon deshalb kann das Gespräch als gut bewertet werden“, ziehen Thorsten Stolz und Susanne Simmler ein erstes Fazit.

 

Bereits einige Tage zuvor hatten sich der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete zu einem Grundsatzgespräch mit Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir in Bad Hersfeld getroffen. Auch dabei hatte die Kreisspitze die Erwartungshaltung formuliert, dass eine Ausbauvariante umgesetzt werde, die die geringsten Auswirkungen auf die Wohn- und Lebensqualität der Menschen im Main-Kinzig-Kreis hat. „Die Frage der Wirtschaftlichkeit spielt aus Sicht des Kreises bei diesem Jahrhundertprojekt eine untergeordnete Rolle“, fassten Thorsten Stolz und Susanne Simmler die Ausgangslage zusammen.

 

Im jüngsten Gespräch mit den verantwortlichen Führungskräften der DB Netz AG standen die zentralen Forderungen des Kreistages im Mittelpunkt. Gefordert werden das Nachrüsten von Lärmschutz entlang der Bestandsstrecke - und zwar losgelöst von jeglicher Ausbauvariante - sowie die durchgängige Herstellung der Barrierefreiheit an allen Empfangsgebäuden und Bahnsteigen zwischen Gelnhausen und Sinntal. „Da die Menschen im Main-Kinzig-Kreis die Belastungen durch den Ausbau zu tragen haben, müssen auch klare Vorteile herausgearbeitet und konkrete Verbesserungen in Sachen Lärmschutz und Barrierefreiheit herbeigeführt werden“, wiederholten Thorsten Stolz und Susanne Simmler die Erwartungen des Landkreises.

 

Für die Vertreter der DB Netz AG, Professor Dr. Dirk Rompf und Gerd-Dietrich Bolte, sind solche Konflikte bei entsprechenden Großprojekten keine Seltenheit. Doch mit der neuen Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung (BUV) zwischen Bund und Deutscher Bahn wurde zum Jahresbeginn eine Grundlage geschaffen, auf deren Basis solche „übergesetzlichen Forderungen“ betrachtet und geplant werden können. Es handle sich dabei um eine Möglichkeit, die Umsetzung der „Bedingungen der Region“ aus dem jeweiligen Dialogforum vorzubereiten.

 

Die konkrete Finanzierung und damit die tatsächliche Umsetzung der geforderten Maßnahmen hängt dann von einer entsprechenden politischen Entscheidung des Deutschen Bundestages ab. Bei einem Verkehrsprojekt von solch großer strategischer Tragweite ist dieses Instrument „ein hoffnungsvoller und realistischer Weg“, wie Landrat Thorsten Stolz und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bekräftigten. Hier sei es dann die maßgebliche Aufgabe der örtlichen Bundestagsabgeordneten, in Berlin „eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit“ zu leisten.

 

Die Vertreter der DB Netz AG und die Kreisspitze vereinbarten in ihrem rund einstündigen Informationsaustausch, diesen konkreten Ansatz in enger Abstimmung weiter zu verfolgen. Außerdem wurde verabredet, dass im Planungsverfahren auch die Variante acht gleichberechtigt und ergebnisoffen in vollem Umfang geprüft wird. Abschließend verständigten sich beide Seiten darauf, dass ein vom Kreis eingesetztes Planungsbüro einen direkten Zugang zu den entsprechenden Unterlagen erhält. Der Auftrag zur fachlichen Begleitung und Beratung im Rahmen dieses Großprojektes liegt dem Kreisausschuss in der kommenden Woche zur Entscheidung vor. +++I

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Es ist gut, dass auch sehr viele Gründe gegen die Trassenvariante I sprechen. Dies wurde bei der Informationsveranstaltung am 30. Nov. 2017 in Joßgrund-Oberndorf sehr deutlich. 

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Main-Kinzig-Kreis wird Planungen der DB Netz AG durch eigenes Planungsbüro überprüfen lassen

Kinzigtal-Nachrichten online 8. Febr. 2018

Der Main-Kinzig-Kreis wird die aktuellen Planungen zum Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Fulda/Würzburg durch ein eigenes Planungsbüro überprüfen und aus Sicht des Landkreises bewerten lassen. Das haben Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (beide SPD) angekündigt.

Weiterhin haben der Landrat und seine Vertreterin gegenüber der DB Netz AG noch einmal die wesentlichen Forderungen des Main-Kinzig-Kreises formuliert: So setzt sich der Kreis für eine Ausbauvariante ein, die die geringsten Auswirkungen auf die Wohn- und Lebensqualität der Menschen im Main-Kinzig-Kreis hat. Die Frage der Wirtschaftlichkeit spielt aus Sicht des Kreises bei diesem Jahrhundertprojekt eine untergeordnete Rolle.

Außerdem fordert der Main-Kinzig-Kreis das Nachrüsten von Lärmschutz entlang der Bestandsstrecke – und zwar losgelöst von jeglicher Ausbauvariante – sowie die durchgängige Herstellung der Barrierefreiheit an allen Empfangsgebäuden und Bahnsteigen zwischen Gelnhausen und Sinntal.

 

„Am Ende reden wir nicht nur über einzelne Ausbauvarianten, sondern bewusst über ein Gesamtpaket. Da die Menschen im Main-Kinzig-Kreis auch die Belastungen durch den Ausbau zu tragen haben, müssen auch klare Vorteile herausgearbeitet und konkrete Verbesserungen in Sachen Lärmschutz und Barrierefreiheit herbeigeführt werden“, finden Stolz und Simmler. / mlo

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Bürgermeister Daniel Glöckner von Gelnhausen meldet sich zu Wort: 

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/bahnausbau-im-kinzigtal-schaden-fuer-mensch-natur-und-wirtschaft-15417534.html

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Hier die bekannten Trassenvarianten 


SCHNELLBAHN - PLANUNG                                  1. Dez. 2017 

 

Gestern abend waren bei der Info-Veranstaltung der Initiative Pro Spessart in Joßgrund-Oberndorf ca. 500 Besucher anwesend. Alle Plätze besetzt und es standen noch viele Leute in den Gängen und im Vorraum. Das ist vorbildliches Bürgerinteresse.

ZEITUNGSBERICHT FOLGT.

 

Unabhängig davon ist heute dieser Artikel über die aktuelle Position der Kreisspitze zum Trassen-Auswahlverfahren erschienen. 

 

CDU Sinntal 

Wichtige Veranstaltung


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Hier nochmal die Trassenvarianten in vergrößerter Darstellung aus einem früheren Zeitungsartikel

Die für Sinntal relevanten Trassenvarianten II und III sind noch in der Auswahl

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Kinzigtal-Nachrichten vom 28. Jan. 2017 - 

 

Aktueller Planungsstand: Der nächtliche Güterverkehr im Kinzigtal bleibt wohl

 

Beim jüngsten Treffen der Arbeitsgruppe „Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens“ zur geplanten Schnellbahntrasse zwischen Gelnhausen und Fulda war der Schallschutz ein beherrschendes Thema. Die sieben Varianten bestehen weiterhin, sind aber ein Stück weiter optimiert worden.

 

 

Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Krenzer

 

Diese Optimierungen haben allerdings nur geringe Auswirkungen auf den Verlauf der Trassenvariante, da sie an manchen Stellen allenfalls hundert Meter von den Ursprungsvarianten abweichen.

Erstmals nahmen am AG-Treffen einige neue Bürgerinitiativen teil, die sich erst in den vergangenen Wochen neu gegründet haben – wie in Hintersteinau. Viel Neues gab es bei dem Treffen nicht zu berichten.

 

Güterzüge weiterhin nachts

 

Allerdings bestätigte die Bahn, dass aufgrund der hohen nächtlichen Auslastung der Strecke Würzburg–Fulda wahrscheinlich auch zukünftig Güterzüge nachts über die aktuelle Strecke im Kinzigtal fahren müssten.

Tagsüber gäbe es dieses Problem für die ICE-Züge allerdings nicht, da hier genug Kapazitäten vorhanden seien. Allerdings betont die Bahn, dass sich diese Angaben auf den Ist-Zustand beziehen, eine Prognose über die Entwicklung der Zugzahlen in den kommenden Jahrzehnten stehe noch aus.

 

Trassenvariante weiter offen

 

Die Suche nach der geeigneten Trassenführung sei laut Bahn immer noch völlig ergebnisoffen. In einem transparenten Verfahren solle die Variante ermittelt werden, die noch vor den wirtschaftlichen und verkehrlichen Aspekten die geringsten Auswirkungen auf alle Schutzgüter hat, schreibt eine Bahnsprecherin.

Das „Schutzgut Mensch“ berücksichtigen die Planer vor allem hinsichtlich der Schallbelastungen. So präsentierten sie den verschiedenen Interessensvertretern in der Arbeitsgruppe, wie der Lärm entlang der möglichen Trassen berechnet wird. Die Vertreter der Bahn wiesen abermals darauf hin, dass sich die Regelungen für den Schallschutz verschärft haben und die neue Trasse leiser werde als die bestehende.

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In Bad Soden-Salmünster werden zurecht Lärmschutzmaßnahmen an Bahn und Autobahn gefordert : 
 

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Podiumsdiskussion zum ICE-Trassenverlauf 

am Mittwoch, 22. Juni,  Stadthalle Schlüchtern, 19 Uhr

Einige Trassenvarianten kommen sehr nahe an die Orte Altengronau und Jossa bzw. Obersinn heran. Es sollten möglichst viele Bürger aus dem Spessart und den Sinntaldörfern bei der öffentlichen Veranstaltung anwesend sein. 

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27 ICE-Trassenvorschläge,  auch durch den Spessart und das Sinntal, nahe Jossa und Altengronau

Wie die Vertreter unserer Bürgeriniativen und unsere einheimischen Kommunalpolitiker bei  verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Südlink-Stromtrasse immer wieder erwähnt haben, steht für unsere Region auch noch die Realisierung einer ICE-Bahnstrecke an. Man solle bitte nicht „überbündeln“ bei diesen Großprojekten. Das war und ist unsere Forderung an die Planer.  

Ob die Bahn-Schnellstrecke nun im Bereich Kinzigtal/Vogelsberg oder durch den Spessart verlaufen soll, wird im Augenblick durch das angelaufene Verfahren geprüft. Vor einigen Tagen hat die Bahn Pläne herausgegeben, die teilweise auch in den Zeitungen veröffentlicht wurden.

Wie man unschwer erkennen kann, werden in der Gemeinde Sinntal schwerpunktmäßig die Orte Altengronau und Jossa betroffen. Hier führen sechs bzw. sieben  verschiedene  Trassenvarianten über den Spessart durch das Tal der Sinn, teilweise auch relativ nahe an vorhandener Bebauung vorbei. Diese Streckenführung wird seit Jahren von der „Initative Pro Spessart“ kritisiert und bekämpft, allerdings mit wenig Unterstützung aus der Sinntaler Bevölkerung, die Hauptakteure sind im Joßgrund und in unseren unterfränkischen Nachbargemeinden zu finden.   

AUCH DER ARTIKEL DER KINZIGTAL-NACHRICHTEN SCHILDERT WIEDER  MEHR EINE BETRACHTUNG  AUS SICHT DES KINZIGTALES. VERMUTLICH WURDE EIN SINNTALER  VERTRETER VOM REDAKTEUR GAR NICHT KONTAKTIERT.

Interessiert sich wirklich niemand dafür, wie sich der Bau der Bahn möglicherweise für uns im Sinntal auswirken wird? 

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